Sänger Toni Prosa

Selbstgemachter Indie-Rock live in Hamburg: „The Sunday Promise“ als Support für Tiemo Hauer

Toni, Marc, Christian und Roban. Vier Jungs, die sich als Band „The Sunday Promise“ nennen und ihr komplettes Debut Album „A traveller’s tale“ selbst geschrieben haben. Die Band ist zusammen mit Tiemo Hauer auf „Camille kommt“ – Tour und supportet ihn. So auch beim dritten Gig der Deutschland-Tour am Dienstag, den 21.10.2014. 

Das „Übel und Gefährlich“ in Hamburg befindet sich neben dem Millerntor Stadion des Fc St. Pauli im Bunker. Der Raum ist mit warmen Lampen spärlich beleuchtet, der Club bietet zahlreiche Sitzmöglichkeiten, aber auch eine große Fläche vor der Bühne. Die Vorband von Tiemo Hauer, The Sunday Promise, betritt pünktlich die Bühne und beginnt, ein paar Songs ihres Albums zu präsentieren.

Der englisch-sprachige Indie-Rock begeistert das Publikum größtenteils. Viele zücken schon ihre Handys, um die ihnen vorher unbekannte Band in den Social Networks zu suchen. Klar kann niemand die Texte, aber das ist vollkommen irrelevant. Der Beat stimmt, zudem hat die Band selbst einen Riesen Spaß.

(Sänger Toni Pirosa)

Die noch junge Band begeistert mit Flexibilität und Einfallsreichtum. Ein Song wird von Gitarrist Marc auf der Mundharmonika begleitet. Zwei Tage zuvor in Nürnberg sollen sich laut Aussage der Band bei dem Song 37 neue Pärchen im Publikum gefunden haben. Nun wird von Hamburg natürlich mehr erwartet! Genau solche Aktionen sind es, die einzelne oder auch mehrere Konzert-Besucher zum Lächeln bringen. Schließlich müssen die Vier die Bühne ohne Zugabe verlassen – „Wir dürfen nicht mehr“ heißt es und ein „Ohhh“ geht durch den Raum. Nach dem Auftritt von Tiemo Hauer, dem Hauptakt an diesem Abend, sollen jedoch alle am Merchstand vorbeischauen!

(The Sunday Promise)   

Besagter Hauptakt fängt also an mit seinem Konzert. Die erste Hälfte des ersten Songs verwirrt er das Publikum leicht, indem er singt, jedoch nichts von ihm zu sehen ist. Als er auf die Bühne kommt, jubeln die Mädels in den ersten Reihen besonders laut. Einige Songs spielt Tiemo am Klavier, andere an der Gitarre. Er harmoniert musikalisch gut mit der Band, nur abstimmen können sie sich teilweise nicht so gut. Der Sänger zieht einmal einen Song vor, dann gibt es Probleme mit dem Schlagzeug… Natürlich stellt der Stuttgarter sein neues Album „Camille“ vor, spielt jedoch auch alte Songs, die vollständig mitgesungen werden.

Tiemo Hauer und Band

(Tiemo Hauer & Band)

Darunter sind Lieder zum Tanzen, Lieder zum Weinen, Lieder zum Kuscheln – Alles bunt gemischt! Nach zwei Zugaben verabschieden sich Tiemo Hauer und Band unter Applaus. Auch Tiemo selbst gibt später Autogramme und macht Fotos mit Fans. Fazit: Auch wenn euch das Genre „Indie-Rock“ auf den ersten Blick nicht zusagt, hört euch „The Sunday Promise“ an – Es lohnt sich.

(c) für alle Fotos bei Jules!

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