Wie nachhaltige Kleinigkeiten Geld sparen und das Leben bereichern

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist ein geiziger Mensch zu knausrig, um sich etwas zu gönnen. Im Alltag kann Verzicht dagegen mehr finanziellen Spielraum bedeuten. Achtsamkeit im Umgang mit Lebensmitteln und Konsumgütern ist sogar ein trendgerechter Beitrag für Umwelt, Klima und regionale Wirtschaft.

Bequemlichkeit ist der Trend von gestern

Klar ist Knöpfchen drücken und genießen bequem. Jeder Knopfdruck kostet aber auch Geld und kann auch einmal vergeblich sein. Wer sich über das nicht funktionierende Garagentor ärgert, kann die Elektrik mit einer Umstellmöglichkeit zum manuellen Öffnen versehen. Die zwei Schritte vom Auto zum Tor sind sogar gut für den Bewegungsapparat. Angesagt sind bei Trendsettern auch Ersatzbewegungen wie der Weg mit dem Fahrrad zu nahe gelegenen Zielen statt mit dem Auto um jede Häuserecke. Generell betrifft die Vorstellung von Sparsamkeit längst nicht mehr die Umstellung bequemer Gewohnheiten zu einem wieder aktiveren, bewegten Leben.

Für Groß und Klein und alle Fälle gewappnet sein

Bei der Hausapotheke ist Sparsamkeit eine sinnvolle Eigenschaft. Statt sich die neuesten Nahrungsergänzungsmittel und Pflegeprodukte auf Vorrat aus Schnäppchenangeboten zu organisieren, lässt sich preiswert und – tatsächlich bequem – die Grundausstattung für Erwachsene und Kinder aus der Online Apotheke sinnvoll zusammenstellen. Sie stellt lediglich eine Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung dar. Diese wiederum liefert beim Einkauf frischer Lebensmittel vom Markt statt aus der Folie viele Vitamine und Nährstoffe, die nicht extra zugeführt werden müssen.

Fitnesstrends für ohne Fitnessstudio

Fitnessstudios kosten viel Geld, der Besuch ebenso viel Disziplin. Fitnessgeräte für daheim gehen auch an das Haushaltsbudget, ganz abgesehen vom oft nicht unerheblichen Platzbedarf. Dabei gibt es als Fitness-Alternativen tausend kleine Möglichkeiten in Stadt und Land, selbst für Bewegungsmuffel. Einerseits kostet Jogging im Park nichts als Überwindung und Ausdauer. Zweitens tut frische Luft beim Fußweg zum Shoppingcenter anstelle einer Einkaufsfahrt dem Kreislauf gut.

Umschauen bei den Tante Emmas im Umland

Auf den ersten Blick sind vielleicht die Preise für regionale Produkte im kleinen Laden vor Ort respektabel. Doch bei Licht betrachtet haben die Käufer jede Menge Mehrwert davon. Die Ware stammt meist von Erzeugern in nächster Nähe, wodurch Transportwege verkürzt werden. Vermeintlich teure Lebensmittel sind viel frischer und damit wahre Booster für Vitamine und Spurenelemente. Allein aus diesen Gründen werden Tante-Emma-Läden wieder attraktiv. Klar kaufen sparsame Menschen wahrscheinlich nur kleine Mengen bei diesen Preisen. Damit tun sie sich selbst etwas Gutes, weil lange Vorratshaltung von Billigangeboten immer auf Kosten der Produktqualität geht.

Selbstversorger am Balkon und Fensterbrett

Beim Essen helfen Lebensmittelreste, Ausgaben zu minimieren und die Umwelt zu schonen. Kaffeesatz wird zum natürlichen, wirksamen Peeling. Avocadokerne gedeihen mit Geduld zu Avocadobäumchen, bestenfalls eines Tages mit Avocadofrüchten, die nicht im Laden bezahlt werden müssen. Kräuter, die im Winter teuer im Laden zu haben sind, gedeihen im Blumentopf auf dem Fensterbrett oder Balkon oft zu jeder Jahreszeit kostenneutral nach.

Fazit:
Sparen ist ein Beitrag für die eigene, finanzielle Entlastung, zu besserer Gesundheit durch mehr Bewegung sowie zum Umweltschutz durch nachhaltige Einkaufsgewohnheiten. Einzig der Blickwinkel muss sich dafür von bequem und billig zu aktiv und günstig ändern. Damit wird die heimische Kleinwirtschaft unterstützt und der CO₂-Fußabdruck durch das Mitmachen Vieler reduziert. 


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