Sportmuffel ade: Fit durch die Pandemie

Die Pandemie hat zweierlei Gesichter, wenn es um die Sportlichkeit der Menschen geht. Die einen vernachlässigen ihren Sport extrem, da die Sportstudios sowie Vereine geschlossen sind. Die anderen hingehen haben die dazugewonnene Zeit in den Fokus gefasst. Sie wollen etwas Produktives leisten und somit mehr Sport in den Alltag integrieren. Ob Sie sich bei täglichem Yoga entspannen möchten oder durch das Gewichtheben stärker werden wollen – immer im Fokus sollte Ihre Gesundheit stehen. Treiben Sie den Sport, um sich rundum gesund sowie ausgeglichen zu fühlen. Besonders bei einem Bürojob, der das stundenlange Sitzen erfordert, benötigt Ihr Rücken einen starken Ausgleich. Wie gelingt Ihnen der Einstieg in den Sport? Welche wissenswerten Tipps sollten Sie beherzige? Wir fassen für Sie zusammen. 

Wann ist die beste Zeit für das Training? 


Oftmals kommt die Frage auf, ob das Training morgens oder abends besser bzw. effektiver ist. Eine klare Antwort hierauf gibt es nicht, denn dies ist abhängig von Ihrem Körper. Laut einer Studie sei der beste Trainingszeitpunkt, wenn das Tageslicht vorhanden ist. Daher sollten Sie am Tag trainieren, im besten Fall bei Sonnenaufgang. Zu dieser Zeit sei laut Untersuchung ein spezielles Protein am verstärkt am Arbeiten, welches den Stoffwechsel antreibt. Dennoch sind viele Körper am Morgen noch nicht leistungsfähig genug. Um wach zu werden, benötigen Sie einige Stunden. Ebenso wirkt ein psychologischer Faktor mit ein. Die meisten Menschen arbeiten am Morgen. Ist diese Arbeit verrichtet, können Sie mit klarem Kopf in das Workout starten. Dies bietet dem Körper deutlich mehr geistige Freiheit, um sich voll auf das Training einzulassen.
Um einen optimalen Ablauf für Ihr Training zu finden, bedarf es Probierphasen. Testen Sie den Sport am Morgen aus. Bei Männern fällt zu dieser Zeit besonders der erhöhte Testosteron-Wert ins Gewicht. Dieser sorgt für ein besseres sowie stärkeres Training. Achten Sie bei Trainingseinheiten am Abend auf Ihren mentalen Zustand. Können Sie sich besser fokussieren? Dann sollten Sie das Abendtraining wählen. Denn eine starke Mind-Muscle-Verknüpfung ist der Grundbaustein eines gelungenen Trainings.

Krafttraining mit Dehnen kombinieren? 


Ist das Krafttraining absolviert, stellt sich die Frage: Soll noch Zeit in ein Dehnen nach Krafttraining investiert werden?
Zunächst einmal sollten Sie die Funktion des Dehnens kennenlernen. Während Sie sich dehnen, wird der Muskel aktiviert. In den ersten 10 Sekunden spannt der Muskel stark, anschließend beginnt ein Abfallen der Spannung. Zudem wird während des Prozesses die Blutzufuhr vermindert. Alle drei Komponenten tragen dazu bei, dass der Muskel entspannter wird. Diese Entspannung ist nach dem Training gewünscht, um dem Muskel das Regenerieren zu erleichtern. Dehnen Sie sich nach einer anstrengenden Einheit ordentlich aus, kann das nächste Training früher und mit weniger Muskelkater begonnen werden. Zu beachten ist der Zeitpunkt des Dehnens. Während der Sätze sollten Sie nur die Muskeln dehnen, welche bereits aktiviert und bearbeitet wurden. Muskeln, welche Sie erst im Anschluss trainieren möchten, dürfen nicht gedehnt werden. Dies würde die Spannung herausnehmen und somit weniger Belastung durch das Training bedeuten. Das Muskelwachstum kann verschlechtert werden.

Wissenswert ist, dass es zwei Arten des Dehnens gibt. Zum einen das dynamische und zum anderen das statische Dehnen. Das dynamische Dehnen zeichnet sich durch eine leichte Federbewegung in der Endposition aus. Somit kann deutlich mehr Spannung auf den Muskel gebracht werden. Das Ziel ist das Halten sowie Federn der Position zwischen 30 und 120 Sekunden. Das statische Dehnen hingegen zeichnet sich durch das Einnehmen sowie Einhalten einer Position aus. Dabei haben Sie eine gute Kontrolle über Ihren Körper, was zu Beginn der sportlichen Laufbahn besonders wichtig ist.

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