EASY EASY stellen sich in SLEET den Katerdepressionen und Selbstzweifeln von Mittzwanzigern

EASY EASY-C-MarcoPeters

Mit SLEET veröffentlichten EASY EASY am 25. März ihre zweite EP. Während die Debüt-EP LEMON SQUEEZY noch die schönen Seiten des Lebens feierte und sich mit dem Faulenzen, Sonne tanken und Feiern gehen auseinandersetzte, beschäftigt sich SLEET vor allem mit dem Tag danach.

Mit den bereits veröffentlichten Singles „right“,“kippers/curtains“,“tennis“ und „200“ gaben die Wahl-Kölner bereits einen ersten Vorgeschmack auf die neue EP. Anstelle von Indie-Pop und Surf-Rock finden sich Einflüsse des Post-Punks. Erzählungen von Partys werden abgelöst von aufkommenden Selbstzweifeln, Müdigkeit und schlimmer werdenden Katerdepressionen. „You know you’re not scared / you know you don’t care.“ – so besingen EASY EASY diese Art der Gefühle in „kippers/curtains“.

Es sind die Fragen, die sich die vorherige EP noch nicht gestellt hat: Hat man schon jede Party erlebt? Wie kann man für immer Mitte 20 bleiben? Wie lange dauert es noch bis man alt ist? Und findet man, nachdem man sich solche Fragen stellt, noch zu einem versöhnlichen Ende? Wo man früher noch Einflüsse von Bands wie Skeggs, Gorillaz und Sticky Fingers hörte, mischen sich jetzt auch Drum-Machine geprägte Sounds wie von Joy Division, The Drums und EKKSTACY in die DIY-Bedroom-Produktion der sieben Jungs, die trotz musikalischer Weiterentwicklung ihrem Sound durchaus treu geblieben sind.

Schon seit 2020 macht die Kölner Band EASY EASY mit atmosphärischen Surf-Pop Sounds auf sich aufmerksam. So entspannt die Lieder übers Skateboarden, Feiern und die nicht ausbleibenden Katerdepressionen auch in der „Studio“-Version klingen, so laut, einladend und verschwitzt sind die Live Shows der Band, die sich seit ihrer Gründung zunehmend schneller ausverkaufen.

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photo-credit: EASY EASY (C) Marco Peters via EASY EASY


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