Credits: Annika Weinthal

Dota mit „Auf eine Leierkastenmelodie“ (feat. Hannes Wader)

Nach dem Erfolg des letzten DOTA-Albums „Freiheit“, das es bis auf Platz 11 der Deutschen Album-Charts geschafft hat, ist DOTA wieder einmal so frei, voll Freude eine ganz neue Richtung einzuschlagen.

Auf ihrem neuen Album „KALÉKO“, welches am 03. April erscheinen wird, singt Frontfrau Dota Kehr erstmals keine selbstgeschriebenen Texte, sondern macht sich die Poesie von Mascha Kaléko musikalisch zu Eigen. Diese Schwester im Geiste eines Joachim Ringelnatz oder Erich Kästner schuf ihre innige, bisweilen ironische, oft herzblutig beseelte Großstadtlyrik in den 1920 und 30er Jahren in Berlin, bevor sie als deutsche Jüdin nach New York emigrieren musste. Die schlichte Eleganz und zeitlose Strahlkraft ihrer Dichtkunst passt Dota Kehr wie angegossen.

Und nicht nur ihr. Passend zu den Gedichten und ihren einfühlsamen Vertonungen hat sich Dota wunderbare Duett-Partner*innen wie u.a. Alin Coen, Max Prosa und Konstantin Wecker ins Studio geholt. Einen ersten eindrucksvollen Einblick in „KALÉKO“ gibt sie nun mit ihrer ersten Single, für die sie Hannes Wader für sich gewinnen konnte. Der Liedermacher, der vor zwei Jahren sein Abschiedskonzert gab, singt „Auf eine Leierkastenmelodie“ die zu Herzen gehende Zeile „… es wird nie mehr so wie es war.“

„KALÈKO“ ist eine musikalisch herausragende Würdigung des
wunderbaren Werks von Mascha Kaléko durch eine der interessantesten aktuellen deutschsprachigen Bands. Im März 2020 ist Dota Kehr für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert in der Sparte „Text“ – dass sie und ihre Band auch Komposition und Arrangement aufs trefflichste beherrschen, beweisen sie mit dem vorliegenden Album.

Wer Dota mit dem neuen Album live sehen möchte, hat Glück: Die Band wird im Spätsommer drei Konzerte in Leipzig, Frankfurt und Berlin spielen.

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