Ariana Grande liefert virtuelle Mega-Show im Videospiel Fortnite

Quelle: Vlad Gorshkov via Unsplash.com

Die talentierte Ariana Grande rockt auch virtuell: Im Videospiel Fortnite lieferte sie zur „Ariana Grande X Fortnite Rift Tour“ eine grandiose virtuelle Show ab, die Grande-Fans und Fortnite-Gamer ins Staunen versetzte. Sowohl Spieleentwickler Epic Games als auch die Popsängerin haben sich wieder einmal übertroffen und ein Mega-Event der Extraklasse über die virtuelle Bühne gebracht. Mit einer übergroßen virtuellen Ariana Grande im glitzernden Kleid aus Glasscherben und riesigen Flügeln im Weltall, dazu eine Zuckerwatte-farbige Welt und fliegende Einhörner mit Regenbogenspur, war das ein Konzert, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Epic Games ist allerdings längst nicht fertig und das immense Potenzial von virtuellen In-Game-Konzerten wird auch in Zukunft weiter ausgeschöpft.

Das glitzernde Spektakel in Fortnite

Anfang August trat die Popsängerin Ariana Grande auf eine ganz neue Art einer Bühne: die In-Game-Bühne im Videospielhit Fortnite. Über mehrere Tage hinweg hielt sie eine virtuelle „Tour“ und kredenzte ihren Fans und Fortnite-Spielern ein Spektakel der Extraklasse. Spieler mussten sich rechtzeitig in Fortnite anmelden, um pünktlich beim Konzert dabei zu sein. Bevor Ariana Grande zu sehen war, ging es für Spieler zunächst durch eine Reihe an bunten Minispielen, in denen sie unter anderem über eine mit Farbe beschüttete Bahn schlitterten und durch eine flauschige Welt, die in Zuckerwattefarben getränkt war, hüpften.

Schließlich erschien Ariana Grande in Form eines riesigen Avatars auf einem leuchtenden Planeten vor einem mit Sternen übersäten Himmel, ehe sie mit riesigen glitzernden Flügeln durch die Lüfte flog und Spieler ihr in regenbogenfarbenen Seifenblasen folgten. Schließlich schritt sie in einem riesigen Schloss im Stil von M.C. Escher die Treppen hinauf und hielt einen gigantischen, mit Juwelen besetzten Hammer in der Hand, mit dem sie schließlich kurzerhand den Himmel zerschmetterte und dann sich selbst und die Spieler ins All beförderte. Es endete schließlich alles mit einem weiteren grandiosen Paukenschlag, bevor der Star verschwand und Spieler mit fliegenden Einhörnern durch Regenbogenreifen flogen. Wie man das eben so macht. Es wäre wohl eine Untertreibung, zu behaupten, dass es sich bei der virtuellen Show um ein Spektakel der anderen Art gehandelt hat. Nachfolgendes Video spricht Bände.

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Fortnite wird zur virtuellen Event-Bühne

Spieleentwickler Epic Games hat sich mit dem Konzert der Popsängerin wieder einmal übertroffen. Doch es war nicht das erste Mal, dass Fortnite zu einer riesigen Konzertbühne wurde. Den Anfang machte DJ Marshmello mit seinem Konzert im Jahr 2019 im Videospiel. Das virtuelle In-Game-Event entpuppte sich als Mega-Erfolg und lockte über 10 Millionen Spieler an, die das Event des DJs nicht verpassen wollten. Im Jahr darauf setzte Rapper Travis Scott dem Ganzen noch einen drauf und lockte mit seinem astronomisch psychedelischen virtuellen Konzert, in dem er kurz mal als riesiges Hologramm über die Tanzfläche schwebte, über 12 Millionen Zuschauer an, die live dabei waren. Das schafft kein physisches Konzert. Mit Ariana Grande wurde in diesem Jahr die Latte nochmal höher gelegt und wir können uns sicher sein, dass es das damit nicht gewesen sein soll.

Fortnite hat es sich auf die Fahnen geschrieben, mehr als nur ein Videospiel zu sein. In dem Battle-Royale-Hit, in dem es eigentlich darum geht, sämtliche Gegner umzulegen, um selbst als letzter Überlebender auf dem Schlachtfeld stehenzubleiben, stehen Musikkonzerte inzwischen an der Tagesordnung. Grandiose Spektakel, wie sie Marshmello, Travis Scott und Ariana Grande bereits im Game veranstaltet haben, zeigen, dass die virtuelle Bühne enormes Potenzial hat und Millionen von Menschen anlockt – und zwar alle, die Musik und Games oder auch nur eins von beidem lieben.

Die innige Beziehung zwischen Musik und Games

Die Konzerte in Fortnite zeigen auf spektakuläre Weise, wie eng Musik und Videospiele tatsächlich miteinander verbunden sind. Tatsächlich beeinflussen sie sich schon seit langem gegenseitig, während Musik die Welt der Games und Videospiele die Welt der Musik inspirieren. Die Musik wird häufig zum Mittelpunkt in Spielen, in denen Spieler sowohl ihre Freude an der Musik als auch ihren Wetteifer und Ehrgeiz in einem spannenden, musikalischen Gameplay ausleben können. Ein hervorragendes Beispiel, das das zeigt, ist das legendäre Rhythmusspiel Guitar Hero, in dem Spieler um die Wette die Knöpfe an einer Plastikgitarre drücken, um zum Song eines legendären Rocksongs die richtigen Noten im richtigen Moment zu treffen. Ein neuer Hit, der gerade Gamer und Musikfans einvernimmt, ist der VR-Titel Beat Saber. Wettkampf und Musik werden hier mit riesigen Lichtschwertern miteinander verschmolzen, mit denen Spieler im Beat der Musik Blöcke zerschlitzen müssen.

Außerdem sei gesagt, dass die Ansprüche und Wünsche der Spieler sich fortwährend verändern. Während zum einen die Unterhaltung und der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen sollen, darf es heutzutage genauso wenig am Wettkampf im Game fehlen, wie es die immense Popularität des Battle-Royale-Genres eindeutig zeigt. Dieser Trend des ständigen Wettbewerbs im Internet ist inzwischen auch bei anderen Spielgenres angekommen, weshalb man heutzutage fast täglich bei verschiedenen Arten von Online-Schachturnieren mitmachen kann und das Angebot von Online-Casinos durch die Einführung von Rennen, bei denen man bei den bekannten Spielautomaten gegen andere Spieler antreten kann, erweitert wurde – und Slots wie The Paying Piano Club, in dem eine Band aus den 1920ern auf die Walzen tritt, beweisen erneut, dass Spiele und Musik längst Hand in Hand gehen und bereits auf zahlreichen verschiedenen Ebenen tief miteinander verbunden sind.

Mit Ariana Grandes grandiosen Konzert innerhalb des Videospiels Fortnite wird diese tiefe Beziehung zwischen Games und Musik allerdings auf eine ganze neue Stufe gehoben. Epic Games zeigt, wie virtuelle Events der Zukunft aussehen können, die viel mehr sind als nur ein Konzert, sondern vielmehr ein umfassendes interaktives Erlebnis. Was wohl die Zukunft der Events bringen wird?

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