Mit „Sightlines“ veröffentlichte die kanadische Indie-Rock-Band The Sarandons am 12. Januar 2023 die nächste Vorab-Single und gleichzeitig den Titeltrack ihres Debüt-Studioalbums Sightlines, das am 27.01.2023 via Flying Colours erscheint.
Es verwundert nicht, dass The Sarandons den zweiten Track ihres Albums zum Titeltrack auserkoren haben. Der Up-Tempo-Song „Sightlines“ ist der tanzbarste Song des Longplayers: „Up until this point we hadn’t attempted anything quite so danceable“, sagtDave Suchon, der Sänger der Band. Die ansteckenden Bass-Lines von Bassist Damian Coleman wirbeln lustvoll über dancefloor-taugliche Grooves, die von Post-Punk-Rhythmen durchdrungen sind, während Lead-Gitarrist Craig Keeney mit einem weiteren glühend heißen Gitarrensolo auftaucht, um besagten Dancefloor in Brand zu setzen.
Der energiegeladene Track „Sightlines“ kombiniert gekonnt die gefühlvolle Stimme von Frontmen Dave Suchon mit dem rockigen Sound. Erstmalig stehen bei „Sightlines“ nun jedoch vor allem Bass und Schlagzeug instrumental im Vordergrund. Zum epischen Outro werden im Musikvideo passenderweise eindrucksvolle Szenen eines maskierten Mannes gezeigt, der zu einem leuchtenden Feuerwerk tanzt. Dieser ist während des gesamten Musikvideos zu sehen, was vielleicht daher rührt, dass das Quintett als ideales Setting, um den Titeltrack zu hören, Tanzen oder Joggen nennt.
Die Message des Songs lautet: Schau nicht zurück, sondern nach vorn. „Sightlines beschäftigt sich mit dem Offensichtlichen – dass es kein Zurück mehr gibt“, erklärt Sänger Dave Suchon. Im Gedächtnis würden die Erinnerungen oftmals verdrängt oder so lange ertragen werden, bis man sich nach einem Neuanfang sehnt. Gegen Ende des Songs ertönen dann die Worte „no going back“, gesungen in Dave Suchons bester Elvis-Stimme, woraufhin Drummer Phil Skot mit einem Trommelwirbel die Schlusspointe setzt, und Dave Suchon schreit „take me back“ – im Einklang mit Craig Keeneys frenetischem Gitarren-Sound. Genau damit verleihen The Sarandons ihrem Song „Sightlines“ das gewisse Etwas, das Lust auf das gleichnamige Album macht.
PHOTOCREDIT: The Sarandons (C) BY Steph Montani via Flying Colours
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