Lost Horizons bringt Debütalbum “Ojalá” heraus

Simon Raymonde, Gründer von Bella Union hat in diesem Jahr gleich doppelt zu feiern. Sein hochgeschätztes Label Bella Union wird 20 und am 03.11. erscheint zudem das Debütalbum “Ojalá” seiner Band Lost Horizons, die der Bassist der legendäen Cocteau Twins zusammen mit Richie Thomas (Dif Juz, The Jesus And Mary Chain) gründete.

Die beiden Musiker nahmen bereits in den 80er Jahren zusammen Demos auf, die jedoch nie veröffentlicht wurden. Auch “Ojalá” entstand aus einer zwanglosen Aufnahmesession in einem Londoner Studio mit Raymonde am Klavier und Thomas am Schlagzeug. Nachdem Raymonde die Improvisationen mit Bass, Gitarre und gelegentlichen elektronischen Sounds versehen hatte, wurden die Ideen zu Songs und mithilfe von Gastsängern wie Marissa NadlerTim Smith (Midlake), Cameron Neal(Horse Thief), Leila Moss (The Duke Spirit), Ghostpoet, Karen Peris (The Innocence Mission), um eine Auswahl zu nennen, entstand ein Album. 

Auch wenn sich die 15 Lieder mit verträumten oder gar souligen Momenten schmücken, so dominiert doch die Melancholie, welche nicht zuletzt an This Mortal Coil erinnert. “Ojalá” basiert auf dem Bedürfnis des Duos, Musik zu kreieren und dunklen Zeiten wie diesen etwas Starkes und Schönes entgegenzusetzen – gleichermaßen festgehalten im spanischen Titel, der sich als ‘hoffentlich’ oder ‘So Gott will!’ übersetzen lässt. “We live in a time where we need hope more than ever”, meint Thomas. “And hope’s the last thing you give up on.” Den Anfang macht der Song “Places We Have Been” mit gesanglicher Unterstützung von Karen Peris.

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QUELLE: [PIAS] Germany

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