Mit seiner Single „Time to Time“ veröffentlichte der in Berlin ansässige Musiker Bad Actor am 26. August einen weiteren Vorboten seines Debütalbums Stages, das am 16. September 2022 via OUT FIT erscheint. Das leitende Thema, welches sich durch die acht Songs seines ersten Longplayers zieht, ist die felsenfeste Sicherheit im Leben, dass wir uns von Zeit zu Zeit immer wieder verändern müssen, können, wollen.
So besingt Bad Actor in „Time to Time“ die verpassten Chancen im Leben, die einen vielleicht in dem Glauben zurückgelassen haben, dass es einen „besseren Weg“ hätte geben können. Man bleibt mit dem Gedanken zurück, wie das Leben hätte sein können, wenn man diesen Weg eingeschlagen hätte. Dabei beschwört er in „Time to Time“ Bilder und Erinnerungen, die Nostalgie zelebrieren, ohne die Gegenwart zu kritisieren oder zu versuchen, vor seiner Vergangenheit davonzulaufen.
Zum Entstehungsprozess selbst sagt Bad Actor: “Als ich ‘Time to Time’ schrieb, stellte ich mir einen Song vor, der auf meine Lieblingskünstler wie Breakbot und Cassius von Ed Banger Records anspielt. Ich wusste, dass es ein Song sein musste, der eine gefühlvolle, tanzbare und indie-eske Stimmung beinhaltet.” Mit dem Schreiben der Akkorde, vor allem anhand des Breakdowns der ersten Strophe, schuf er den Grundstein des Tracks und fügte dann den stark bearbeiteten und abgehackten Funk-Bass hinzu. Die trockenen und klopfenden Indie-Dance-Drums zusammen mit den gefilterten Vocals lassen den Track lebendig werden und erinnern an Tracks wie „Walking on A Dream“ von Empire of The Sun.
Zu „Time to Time“ kommt ein Musikvideo des Regisseurs Basti Kameter, der bereits Videos für Trille, die Sauna und Endlich Rudern konzeptionierte. Beim ersten Video-brainstorming sumpften die Kreativnasen Bad Actor und Basti Kameter in unbekannte Gefilde ein. Mit Whiskey Sour in der Blutbahn entstand die Idee für ein abenteuerliches Musikvideo. Geschüttelt, berauschend, exzessiv – eine Lady, ein Ei und viel Haarspray: Bad Actor mit „Time to Time“.
PHOTOCREDIT: Bad Actor (C) BY Marina Hoppmann via OUT FIT
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