bodybuilder-925770_640 via pixabay StockSnap

Was Gutes für die Ohren: Was sich durch die Digitalisierung alles geändert hat

Konnte früher höchstes das Radio eingeschaltet werden, um Musik zu hören, besteht heute ein
breites Spektrum an Möglichkeiten. Ob Hörbücher, Musik oder schlichte Geräusche, es ist für
alle etwas dabei, und das nicht nur zu Hause. Schwelgen Menschen mittleren Alters in
Erinnerungen, wissen die Jüngsten kaum noch etwas von den früheren Abspielgeräten.

Von der Schallplatte bis zur MP3

Man kennt sie noch von früher oder hat sie bei deinen Großeltern stehen sehen: die gute alte Schallplatte. Heute sind sie eine Sache für sich. Sammler lieben sie, ein paar Menschen behalten sie aus nostalgischen Gründen, doch die meisten jungen Menschen, die Schallplatten in die Hänge bekommen, überlegen sich, wie man sie zweckentfremden könnte. Es ist daher keineswegs verwunderlich, im Internet haufenweise Tipps zu finden, was man aus alten Schallplatten machen kann.
Mit der Erfindung von Kassetten kamen auch Hörspiele und Hörbücher vermehrt auf den Markt. Jerry Cotton ist beispielsweise auf Kassetten zu finden. Kaum eine Stimme ist in Deutschland so bekannt wie die von Manfred Lehmann. Er gibt seine Stimme aber nicht nur für Hörspiele her, sondern synchronisiert auch besonders oft berühmte Schauspieler, wie Bruce Willis. Und selbst im Radio auf der Arbeit oder im Auto werden ihn viele schon gehört haben, nämlich in der Werbung. Das ist kein großes Wunder, schließlich dient die Werbung als einfache Einnahmequelle für den Synchronsprecher, gleichzeitig aber auch als gute Werbemaßnahme für Firmen. Ist eine Stimme so bekannt wie seine, wird sie als angenehm empfunden und bleibt im Kopf der Hörer. Eine klare Win-win-Situation, auf die auch Sie zugreifen können. Sie können mehr dazu auf stimmenkartei.de erfahren.
Kassetten stellten sich jedoch schnell als lästig heraus. Sie mussten zurückgespult und umgedreht werden, sodass das schnelle Abspielen einer bestimmten Zeitsequenz unmöglich war. Im schlimmsten Fall gab es einen Bandsalat, der mit dem Bleistift nicht mehr behoben werden konnte. Die CD löste alle diese Probleme mit einem Schlag. Auf ihr konnte nicht nur bequem zu einem bestimmten Track geskippt werden, sondern sie galt auch durch ihre flache Form als besser zu lagern. Mit MP3-Dateien und Streamingdiensten entstand letztlich die Möglichkeit, eine richtige Sammlung jederzeit griffbereit zu haben, ohne Stauraum zu benötigen. 

Der Wunsch nach Musik für unterwegs

Schon früh bestand der Wunsch, Musik auch unterwegs hören zu können. Kassetten konnten zunächst irgendwann im Auto abgespielt werden, bis es möglich wurde, sie auch unterwegs auf dem Walkman zu hören. Ein echter Meilenstein. Nahezu jeder Jugendliche trug ihn bei sich, wie später auch den Discman, das Pendant mit der CD. Hatte ein paar Jahre der MP3-Player seine Zeit, ist auch dieser heute nicht mehr nötig, da Smartphones genug Speicherplatz und eine hervorragende Klangqualität aufweisen können.

Das Smartphone hat gebunden mit der modernen Technik also alle anderen Geräte überflüssig gemacht. Hier und dort wird auf Soundanlagen gesetzt, die wiederum mit dem Handy gesteuert werden können. Empfinden es die meisten Menschen als praktisch, fehlt anderen etwas in der Hand. So oder so, ist das, was wir haben, ein echter Fortschritt, über den wir glücklich sein können. 

Scroll to Top