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Es ist ein ruhiger Sonntag vormittag in den Strassen von Köln. Aus einem Hauseingang einer ruhigen Seitenstrasse kommt ein geschäftlich gekleideter junger Mann mit Aktenkoffer in der Hand gestürmt. Er scheint es sehr eilig zu haben und läuft schnellen Schrittes die Strasse hinunter, hinaus aus dem Blickfeld des Beobachters. Die beiden jungen Damen vor dem Haus, die dort ein überdimensionales "Vier gewinnt" spielen, nimmt er nur ganz am Rande wahr. 


Man würde an dieser Szene wahrscheinlich nichts Besonderes finden, wäre da nicht ein Kamerateam, was diese ganze Szene verfolgt. Für eine Stadt wie Köln ist das eigentlich nichts ungewöhnliches, weil hier fast täglich in den Strassen irgendwelche Filmszenen gedreht werden.

In diesem Fall ist es allerdings doch etwas ganz besonderes. Hier dreht David Pfeffer ein Musikvideo zur Single "Polaroid" aus dem Album "Waking Life And Fading Pictures", welches am 25.Oktober auf den Markt kommen wird. Heute ist letzter Drehtag und am Endes des Tages sollen alle Szenen abgedreht sein. Und David selbst ist es auch, der hier den ganzen Tag lang durch die Szenen laufen wird.
 
 

An diesem Morgen ist ein grosser Tross Akteure und Helfer in den Strassen unterwegs, um die neuen Sets vorzubereiten, Requisiten aufzubauen und Darsteller zu positionieren. Mittendrin immer wieder David, gekleidet in schwarzer Hose ,Sakko, weissem T-Shirt und Sneakern. Er berät sich eifrig mit dem Kamerateam und bespricht jedes Detail der nächsten Einstellung. Konzentriert und mit Blick aufs Wesentliche gibt David kurze Einweisungen an die Akteure und schon kann die nächste Szene gedreht werden.
 
 

David läuft mit dem Aktenkoffer über einen belebten Spielplatz, vorbei an einer Gruppe trainierender Cheerleader, entlang an Passanten und flitzt über einen 
Bolzplatz, wo gerade ein spannendes Spiel im Gange ist und verschwindet schon wieder aus dem Bild. Die Szene ist im Kasten, alle Akteure treffen sich zur kurzen Besprechung, dann folgen Einzelaufnahmen. Ein kurzer Check der Aufnahme, ein zufriedenes Lächeln auf allen Seiten.
 
 

Ortswechsel, nächste Einstellung. Mitten auf der Strasse steht eine Gruppe Leute, die ein Seil über die Strasse gespannt haben, um sich dort mit Tauziehen zu versuchen. Ein spannender Kampf entsteht und beide Mannschaften haben Spass an der Sache und keiner der Beteiligten will so schnell aufgeben. Mit hochroten Köpfen versuchen sie sich gegenseitig über die Strasse zu ziehen.

 
Immer wieder wird diese Szene wiederholt, bis endlich Regie und Kamerateam damit zufrieden sind, wie sich alle auf den Boden fallen lassen und David im passenden Moment elegant einen Sprung über das Seil macht. Hier wird voller Körpereinsatz verlangt und alle Beteiligten legen sich für diese Kameraeinstellung mächtig ins Zeug. Auf eventuelle spätere blaue Flecken wird keine Rücksicht genommen.
 
 

Eine kurze Pause wird den Akteuren gegönnt, bevor es zum nächsten Drehort weitergeht. Es ist ein weiterer Spielplatz und hier herrscht bereits buntes Treiben.

Auf dem Gehweg ist ein Trampolin aufgebaut, riesige Gymnastikbälle werden aufgeblasen. Einige Kinder vom Spielplatz sind auf die Filmvorbereitungen aufmerksam geworden und kommen neugierig herüber. Mit kindlicher Freude werden das für die nächste Szene aufgebaute Trampolin und die für den nächsten Dreh bereitliegenden Gymnastikbälle erobert und in Beschlag genommen. Und spätestens hier wird jedem die Botschaft des Songs, um den es hier im Video-Dreh geht, klar. Geht es nicht darum, sich einfach ein Stück seiner Kindheit zu bewahren und sich beim Erwachsen werden ab und zu an die Zeit aus Kindertagen zu erinnern? Einfach unbeschwert und unbekümmert die Welt noch einmal aus Kinderaugen zu betrachten?
 
 

Angesteckt von dem Spass und unbekümmerten Lachen der Kinder, lässt sich so manches Drehteam-Mitglied dazu hinreissen, es ebenfalls auf dem Trampolin zu versuchen, schnell sind die Schuhe ausgezogen und schon springen die "großen" Kinder ausgelassen darauf herum. Auf den Gymnastikbällen, die bis dahin lediglich eine willkommene Sitzmöglichkeit in den Pausen darstellten, wird fleissig gewippt und hin- und hergeschaukelt. 


An dieser Strassenecke werden halbwegs erwachsene Menschen plötzlich wieder zu ausgelassenen Kindern, die hier ihren Spieltrieb übermütig ausleben können. Ein breites Grinsen steht jedem ins Gesicht geschrieben und keiner schämt sich, seinen Spass an der Sache offen zu zeigen. Die Botschaft des Songs ist eindeutig unter allen Beteiligten angekommen.
  

Fast schon zur Nebensache geraten im Anschluss die nächsten Aufnahmen auf dem Karussell und dem von den Kindern nur ungern freigegebenen Trampolin, während David immer wieder im Eiltempo durch die Szene läuft, bis endlich alle Einstellungen zufriedenstellend von der Regie abgenommen sind. In Anlehnung an einen sehr erfolgreichen Kinofilm möchte man ihm gern ständig "Lauf, David lauf!" im Vorbeirennen zurufen.
  


Bei der anschliessenden Szene kommen endlich die Gymnastikbälle zum Einsatz und werden durch die schmalen Gassen dieses Strassenzuges zum Drehort gerollt, geworfen und geschubst. Immer wieder springt ein Ball aus der Reihe und muss schnell "eingefangen" werden, bevor ein parkendes Auto oder unbeteiligter Passant getroffen werden kann. David steht mit einem Ball in den Händen auf der Strasse und teilt, wie in den Aufnahmen zuvor, den Statisten seine Vorstellung der folgenden Szene mit. Nur allzu gerne und hochmotiviert sind alle Beteiligten sofort mit Eifer bei der Sache. Auf Zuruf vom Kameramann werden die Bälle durch die Luft in die Höhe geworfen und landen mitunter nicht immer da, wo sie eigentlich hätten landen sollen. So manche Nase bekommt das schmerzhaft zu spüren. Es ist jedoch nichts ernsthaftes passiert. Ein vergossenes Tränchen 
wegwischen, einmal tief Luft holen, die Zähne lächelnd zusammengebissen und die Szene ist ebenfalls erfolgreich im Kasten.
 
 

Die kompletten Requisiten werden gemeinsam eingesammelt und der ganze Tross bewegt sich abermals durch die Kölner Strassen, diesmal in die wohlverdiente Drehpause.
 
Nach einer kleinen Mittagspause geht es frisch gestärkt zum nächsten Drehort. Nun sollen die Fetzen bzw. Federn so richtig fliegen. Kissenschlacht!



Ein Pärchen tritt aus der der Haustür auf die Strasse hinaus und beginnt sich sofort gegenseitig mit Kissen zu bearbeiten. Die beiden haben sichtlich Freude an jedem Treffer und je wilder die Kissenschlacht ausufert, um so mehr Federn und Daunen verteilen sich auf der Strasse und in den Haaren der beiden "Streithähne". Die zwei Akteure spielen ihre Rolle derart perfekt, dass sich Umstehende bereits die Frage stellen, ob da nicht doch verborgene, unausgelebte Rachegelüste zum Vorschein kommen. Nein, dies ist wirklich nicht der Fall. Nachdem die Szene abgedreht ist und die Kameraleute sich bereits der nächsten Einstellung widmen, zupfen sich die beiden liebevoll die restlichen Federn aus den Haaren und der Kleidung und verlassen gut gelaunt den Drehort. Zurück bleibt nur das restliche Team, was sich redlich bemüht, die Spuren des "Tatortes Kissenschlacht" zu beseitigen, was nur recht mühsam, aber schliesslich mit Hilfe vieler Hände gelingt.
 
 

Die letzte Szene des Tages steht an und alle Statisten warten gespannt auf ihre Aufgabe. Zum Schluss soll eine große Szene mit allen Statisten auf der Strasse, ähnlich einem indischen Holi-Fest, stattfinden.
 
Nun wird es spannend, die Darsteller werden mit dem Song vertraut gemacht und genau eingewiesen, wann und in welchem Takt sie klatschend und tanzend aus verschiedenen Hausausgängen hinaus auf die Strasse laufen sollen. Dieser Part erweist sich als besonders kniffelig. Tumultartige, spassige Szenen spielen sich ab. Immer wieder wird heftig gelacht, wenn sich zwei Statisten zum wiederholten Male gegenseitig umgerannt haben. Es bedarf unzählige Wiederholungen, bis jeder  seinen Platz im bunt gemischten Pulk gefunden hat, niemand mehr seinem Nachbarn auf die Füsse tritt, auch den entgegenkommenden Statisten nicht mehr über den Haufen rennt und dabei natürlich immer schön lächelnd im Takt zur Musik klatscht.
 

Ganz spontan verändert David den Ablauf der Schlusszene. Er bemerkt einen Anwohner, der die Proben für diese letzte Szene interessiert beobachtet. Es ist ein freundlich ausschauender älterer Herr, der das geschäftige Treiben mit grossem Interesse von seiner Haustür aus verfolgt. Für jede neue Probe kommt David mit dem Aktenkoffer in der Hand an ihm vorbeigelaufen, und er mag sich sicherlich fragen, was für einen Zweck all das haben soll. David stoppt beim nächsten mal spontan bei ihm vor der Tür und fragt ihn, ob er nicht einfach den Koffer nehmen könne, während David an ihm vorrüberrennt. Völlig perplex, aber sichtlich gerührt über diese Einbindung in die Aufnahme, sagt er lächelnd zu. Wenn man ihn so betrachtet, gibt es eigentlich kein Zweifel: Ein solch liebenswerter Mensch mit derart tollem Charaktergesicht muss einfach einen Platz im Video bekommen.
 
 

Es wird ernst, die Farbbeutel werden an alle verteilt und für den grossen Moment präpariert. Zum letzten Mal gibt David an diesem Tag genaue Instruktionen und weist das Team darauf hin, dass es nur einen einzigen Versuch für diese Szene geben wird. Niemand möchte einen Fehler machen und die Anspannung unter den Statisten knistert förmlich. Jeder steht an seinem Platz und wartet auf das Signal. Für Passanten allerdings muss dieser Anblick urkomisch wirken. Eine Gruppe größtenteils nur in Socken und in weiss gekleideter junger Menschen steht regunglos mit Farbbeuteln in den Händen mitten auf der Strasse.
 
Dann kommt das ersehnte Signal, die Hände mit den Farbbeuteln schnellen in die Höhe und sofort füllt sich die Luft mit buntem, feinen Staub, der die Akteure in dichten Nebel hüllt. Für einen kurzen Augenblick sieht man gar nichts mehr und hört nur ab und zu ein leises Husten und Kichern einzelner Statisten in der bunten Nebelwolke.
 
Der bunte Nebel lichtet sich langsam und schon ist die Kamera mittendrin und filmt die nun auf der Strasse ausgelassen tanzenden Menschen. Einen Moment später kommt von der Regie ein "Sieht super aus !" und allen Beteiligten wird bewusst, dass die Szene erfolgreich abgedreht ist. Plötzlich ertönt spontan lauter Jubel der  Beteiligten. Beifall kommt auf und alle fallen sich glücklich über die gelungene Aufnahme in die Arme. Dabei wird erst jetzt ersichtlich, wie farbenfroh das Farbpulver einige der Akteure überzuckert hat. Schnell werden Kameras und Handys gezückt und Erinnerungsfotos auf der Strasse gemacht. Zu schön ist einfach die ausgelassene, gelöste Stimmung, um einfach die Szene aufzulösen. Und so bleibt man einfach noch eine Weile auf der Strasse stehen und geniesst gemeinsam den Drehabschluss.
 


Aber auch dieser ereignisreiche Tag neigt sich irgendwann einmal dem Ende zu und nach und nach verabschieden sich einzelne Akteure und machen sich auf den Heimweg. Ruhe kehrt langsam wieder in der Strasse ein und als Erinnerung an einen erfolgreichen Drehtag bleibt nur ein riesiger bunter Farbfleck mitten auf der Strasse zurück.
  

Lächelnd erwache ich am morgen aus einem Traum. Hatte ich doch gerade geträumt, ich stand inmitten vieler gut gelaunter Menschen, die an einer ganz besonderen Szene für ein Musikvideo mitwirkten. Die Musik zu dem Video klingt mir sogar noch im Ohr...Was für ein schöner real wirkender Traum.
 
Das Lächeln macht einem breiten Grinsen Platz, als ich die Bettdecke beiseite ziehe und ich einen Blick auf meine Füsse werfen kann. Sie sind grün! Grün von der Holi-Farbe, in der ich gestern in Socken auf einer Kölner Strasse nach einem gelungenen Drehabschluss fröhlich getanzt hatte. Keine Dusche, keine Seife konnte ihr am Vortag etwas anhaben. Diese Farbe wird erst in den nächsten Tagen nach und nach auf der Haut mit jedem Tag mehr verblassen. Fading Pictures eben...Mag die Farbe auch irgendwann verschwunden sein, die Erinnerungen an diesen Drehtag werden allerdings nie verblassen.
 
Es war kein Traum, es war die Realität. Ich war mittendrin statt nur dabei. Egal wie der Tag heute auch wird, er beginnt auf alle Fälle bunter als sonst!

 

(c) Kathy  - David Pfeffer Fanbase & Das kleine Besondere

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Unter dem Motto Stimme. Gitarre. Piano. Mic Donet & Ferdinand Kirner „Travel these Streets” Tour startet am heutigen Mittwoch in Münster im „Skaters Palace“ die ganz besondere unplugged Tour von Mic Donet.

Mic Donet wird, als Dankeschön an seine Fans, nochmals in einigen ausgewählten Städten auf Tour gehen. Die Lokalitäten sind bewusst klein gehalten, um eine sogenannte „Wohnzimmer-Atmosphäre“ erzeugen zu können. Die Zuhörer werden so ganz nah am Künstler sein und seine einzigartige Stimme noch besser genießen können, zumal er nur von seinem erstklassigen Gitarristen Ferdinand Kirner oder sich selbst am Piano begleitet wird. Es werden Konzerte der ganz besonderen Art, die man sich nicht entgehen lassen sollte, und wer weiß, vielleicht werden es die letzten Konzerte dieser Art in Deutschland sein…

Wie viele vielleicht mitbekommen haben, hat Mic Donet Ambitionen in die USA zu gehen, und diese sind nicht unbegründet, denn seit dem sein Album „Plenty of Love“ dort veröffentlicht wurde, war er schon beim Webradio http://www.blogtalkradio.com/tammylisacarmentasha77  im Interview und ist bei diesem „Artist Highlight of the Month“ und bei einem weiteren Webradio, Mr Mojos „The Motor City Funk And Soul Show“ http://motorcitysoulshow.com/ werden seine Songs regelmäßig täglich, mehrmals gespielt. Und das als einzigen deutschen Künstler, neben echten Größen wie Erykah Badu, Barry White, Aretha Franklin, Diana Ross, Prince, Alicia Keys usw. um nur einige aufzuzählen. In den hauseigenen Soul-Charts belegt sein Song „Travel these Streets“ aktuell den 7. Platz. Das Album „Plenty of Love“ kommt bei den Zuhörern und Mr Mojo sehr gut an, so hat er bereits erste Fans in den USA, die auch schon nach einer Tour gefragt haben. Und dieses ohne offizielle Promo, sondern nur aufgrund, dass man auf Twitter auf Mic Donets US Website http://artists.universal-music.de/udd/_artists/mic_donet/us-landingpage/us/ aufmerksam geworden ist und in das Album reingehört hat. Man kann gespannt sein, wie sich das noch alles entwickeln wird, wenn erst die richtige Promotion  losgeht und das Album bekannter wird…

Aber noch ist Mic Donet in Deutschland und wir haben das Glück, diesen fantastischen Künstler mit seiner unvergleichlichen Stimme noch einmal hautnah genießen zu können. Sichert euch die Tickets http://www.adticket.de/Mic-Donet.html für diesen musikalischen Hochgenuss!

Mi. 16.10. in Münster SKATERS PALACE

http://www.skaters-palace.de/veranstaltungen/mic-donet-ferdinand-kirner-travel-these-streets-tour-2013

Do. 17.10. in Köln CLUB EHRENFELD

http://www.cbe-cologne.de/programm/oktober-2013/17102013-mic-donet/17102013-mic-donet.html

Fr. 18.10.  inTrossingen CANAPE

http://www.canape-trossingen.de/

Sa. 19.10. inHeidelberg BILLY BLUES im Ziegler

http://www.billyblues.de/events/2013/10/19/bbq-all-you-can-eat-30/1872

So. 20.10. inHannover GIG LINDEN

http://www.gig-linden.de/

Damit ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommt, wie Mic Donet live zu erleben ist, haben wir im Video unten, einen kleinen Zusammenschnitt einiger Songs, aus der vergangenen Tour für euch, viel Spaß! 

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Um den wertvollsten Edelstein auf unserem Planeten ranken sich naturgemäss die abenteuerlichsten Geschichten. Diamanten regen seit jeher die Fantasie der Romanautoren an und sind in so manchem Musik-Titel verewigt worden.

Dass Diamanten die besten Freunde jedes „Girls“ sind, bezweifle ich allerdings entschieden, obwohl das zwei Weltstars seit Jahrzehnten musikalisch behaupten.

Einen ganz besonderen Rohdiamanten würden aber wohl viele Besucher des Stage-Clubs an diesem Sonntag gern zu ihren besten Freunden zählen: Fady Maalouf, den Sänger mit der unverkennbaren, einfühlsamen Stimme, der mit jedem Auftritt eine Facette mehr an Schliff gewinnt.

Nach der ausgelassenen Partystimmung beim Konzert vom Vorabend, war am Sonntag der gediegenen Atmosphäre des Stage-Clubs entsprechend, eine etwas gemessenere Song-Auswahl zu erwarten. Bei Doppelkonzerten ist üblicherweise ein kontrastreiches Programm vorgesehen. Das spiegelte sich denn auch im Outfit des Künstlers wider. Den bemalten Jeans und dem rotem Hemd vom Knust stand diesmal eine etwas edlere Garderobe in dunkleren Tönen gegenüber.

Eröffnet hat Fady das Konzert mit einer sehr ansprechenden Interpretation des aktuellsten Bond-Songs „Skyfall“. Die Band war zur Freude des Publikums in der gleichen Besetzung wie am Vorabend aufgeboten worden.

Nach dem immer gern gehörten „Perfect“ aus seinem erstem Album „ Blessed“, stimmte Fady jenen Titel an, der dem Konzert seinen Namen verliehen hat: „Diamonds“. Keine Cover-Version des aktuellen Klunker-Songs von Rihanna, sondern eine selbstgeschriebene, von Respekt und Nächstenliebe geprägte Geschichte um einen obdachlosen Herrn, bei der schnell klar wird, dass der Songwriter seine Diamanten nicht auf der materiellen Ebene sucht. Musikalisch bietet „ Diamonds“ einen hohen Gänsehaut-Faktor, übrigens auch in der Album-Version, welche Fady die Gelegenheit bietet, mit der ganzen Bandbreite seiner Stimme zu glänzen.

Es folgten einige ruhigere Titel aus dem dritten Album, sowie „Still got the blues“, „Cry me a river“, und als Hommage an die unvergleichliche Whitney Houston „Saving all my love“.

Aber bereits bei „La vie en rose“ blitzte wieder der Schalk aus den Augen des Künstlers, und das gelegentliche Tuscheln mit seiner Band zwischen 2 Titeln war ein sicheres Zeichen dafür, dass Fady der Hafer gestochen und er die Set-List kurzerhand abgeändert hatte. Die begeisterten Besucher liessen sich nicht zweimal bitten und erhoben sich um zu tanzen, auch wenn die grossen Clubsessel dabei ein wenig hinderlich waren.

Ein Bauchtanz hätte besonderes zu einer der bisher schönsten Versionen von Neyla gepasst, die von einem sehr orientalisch klingenden Solo von Volker Schlott instrumental untermalt wurde, aber vielleicht müssen die Fandys diese anspruchsvolle Kunst erst noch etwas üben.

Obwohl nach den Zugaben „Burn“ und „Fire“ die Musiker definitiv die Bühne verlassen hatten, wurde so lange weitergeklatscht und „Zugabe“ gerufen, bis Fady sich breitschlagen liess und mit etwas angerauter Stimme auch noch „Some music“ zum Besten gab, was dem Song sehr gut zu Gehör stand.


Mag bei der Sothebys Auktion in Genf den „Pink Star“, den wertvollsten Diamanten der Welt, ersteigern wer will, die leuchtenden Augen der glücklichen Fandys nach jedem Konzert haben den wärmeren Glanz und sind unbezahlbar. Und so werden die Koffer schon bald wieder gepackt, um in Berlin gemeinsam wieder unseren Star erleben zu können.

26.10.2013 20.00 Uhr „Autumn Winds“ im Meistersaal im Borsigturm, Berlin

27.10.2013 12.00 – 16.00 Uhr „Impressionen in Acryl und Öl“ Villa Volke Bernadotte, Berlin, Ausstellung

07.12.2013 20.00 Uhr „Mirrors“ im Spiegelsaal – Harmonie Bamberg

 

Geschrieben von Carmen Schwery - YAGALOO sagt DANKE :)

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Während wir alle sehnsüchtig auf das neue Album von Mic Donet warten, gibt es aufregende Neuigkeiten zu seinem ersten Album. Nachdem Mics Album „Plenty of Love“ sowohl  in Deutschland mit dem Einstieg auf Platz 4 in den Charts, als auch in Österreich und ganz besonders in der Schweiz erfolgreich war, geht die Reise nun weiter.

Wir erinnern uns, Xavier Naidoo nannte dieses Album einst „grammywürdig“ und nun ist es so weit. Am 17. September wurde „Plenty of Love“ in den USA veröffentlicht und ist ab sofort auf allen bekannten amerikanischen Downloadportalen erhältlich, somit ist der Weg geebnet…

Plenty of Love“ wird nun hoffentlich auch die Herzen der Amis im Sturm erobern und die Menschen begeistern.

Wer Mics fantastisches Album noch nicht kennt, kann z.B. auf amazon ins Original-Album reinhören http://www.amazon.de/Plenty-inkl-Bonus-Tracks-Amazon/dp/B0086KZ5KQ/ref=sr_shvl_album_1?ie=UTF8&qid=1379420767&sr=301-1  oder auch in die „Live Your Dream Edition“ mit etlichen zusätzlichen Tracks http://www.amazon.de/Plenty-Dream-Edition-inkl-Tracks-Amazon/dp/B009SG0DG8/ref=sr_shvl_album_2?ie=UTF8&qid=1379420767&sr=301-2 , die CD mit einer tollen DVD, mit einer 45 minütigen Doku über Mic, und drei Musikvideos gibt es übrigens derzeit zum selben Preis auf amazon, ein super Schnäppchen J http://www.amazon.de/dp/B009LT1PH8/ref=dm_rogue_cd

Wer noch mehr über das Album erfahren möchte, findet auf Mic Donets MyVideo Channel http://www.myvideo.de/watch/8591798/01_Mic_Donet_Plenty_Of_Love_Album_Session eine ganze Album-Session mit der Entstehungsgeschichte zu jedem einzelnen Song. Auch nach einem Jahr immer wieder schön anzuschauen.

„Plenty of Love“ ist und bleibt ein besonderes Album, das nun einen besonderen Weg vor sich hat. Es ist ja nicht gerade selbstverständlich, das ein deutscher Musiker, sein Werk auch in den USA veröffentlicht.

Wir wünschen Mic und „Plenty of Love“ alles, alles Gute und viel Erfolg in den USA! Die Reise geht weiter, wir sind gespannt wo sie hingeht…

In der Zwischenzeit freuen wir uns auf die kommende Tour, bald geht’s los J

05.10 Mülheim-Kärlich (bei Koblenz)
16.10 Münster Skaters Palace
17.10 Köln Club Bhf Ehrenfeld
18.10 Trossingen Canape
19.10 Heidelberg Billy Blues
20.10 Hannover GIG Linden

 

und natürlich auf das demnächst erscheinende neue Album. 

Geschrieben von DORIS SCHLÜTER - YAGALOO SAGT DANKE ;)  
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Einmal mehr ging eine lange und nicht wirklich komfortable Reise zu Ende und der Nachtzug fuhr ratternd und schaukelnd in den Hamburger Hauptbahnhof ein. Die schöne Stadt hat zweifellos viele Attraktionen zu bieten, wie mir schon aus den Gesprächen der Mitreisenden klar wurde. Man stelle sich vor, die Queen Mary habe im Hafen angelegt, das müsse man doch unbedingt gesehen haben.

Der im Vorbeifahren durch die Fensterscheibe erhaschte kurze Blick auf das berühmte Schiff genügte mir aber vollständig, mir stand der Sinn keineswegs nach einer intensiveren Betrachtung dieses zweifellos beeindruckenden Stahlhaufens.

Auch der Massenauflauf beim Alstervergnügen ist nicht so wirklich nach meinem Geschmack, ich lasse mich äusserst ungern von einer dicht gedrängten Menschenmasse herumschieben.

Zugegeben, der in der ganzen Stadt auf Plakatwänden an einer Liane rumturnende Tarzan hätte mich unter anderen Umständen vielleicht locken können, aber mir stand der Sinn nach einem in aller Regel besser gekleideten Herrn.

So fand ich denn auch unbeirrt meinen Weg durch das bunte Treiben zum Knust, wo sich schon viele Freunde in froher Erwartung des Konzerts von Fady Maalouf mit seiner Band eingefunden hatten.

Skydancers“ lautete das Motto dieses Konzerts, nach einem Song, den Fady einst seinen Fans gewidmet hatte. Um wie im Himmel oder auf Wolken zu tanzen, brauchen Konzertbesucher wohl nicht zwingend rote Schuhe zu tragen, wie Fady sie an diesem Abend passend zu Hemd und Gürtel gewählt hatte, es reicht völlig aus, sich von seiner Stimme und der instrumentellen Begleitung der grossartigen Band gefühlsmässig in höhere Sphären tragen zu lassen.

Dem Ambiente der Location entsprechend war in erster Linie Partystimmung angesagt, Fady gab mit „Save my day“ auch gleich den Tarif durch, es konnte von Anfang an keinen Zweifel geben, dass dies ein fulminanter Abend werden würde. Nebst einigen Titeln aus dem aktuellen Album „City of Gold“ standen auch seit längerer Zeit nicht mehr gehörte Songs aus dem 2. Album „Into the light“ auf der Set-Liste, was mit grossem Jubel begrüsst wurde.

An diesem Abend sang Fady nur 4 Cover-Songs, aber die waren hochkarätig. Allein bei der Ankündigung von „Golden Eye“ ging ein raunendes „wooooow!“ durchs Publikum, ein absolut gerechtfertigter Kommentar, wie sich schnell heraus stellte.

Im Knust zeigte Fady für einmal ausgiebig seine rockige Seite, die sich absolut hören lassen kann, was seine Fans natürlich schon längst wissen. Für dieses Konzert und auch das vom folgenden Tag im Stage Club war eine 5-köpfige Band aufgeboten, Simon Anke - Piano , Jan Stolterfoht - Gitarre, Simon Pauli -Bass, Volker Schlott - Saxofon und als Vertretung Thomas Gehrke - Schlagzeug, was dann auch einen fetten Sound garantierte und die Besucher zusätzlich in den Genuss verschiedener Soli kommen liess.Die Hauptattraktion aber war, ist und bleibt Fadys unverkennbare Stimme, die immer mühelos ihr Ziel findet, sei es mit einfühlsamen Balladen mitten ins Herz, oder mit Uptempo-Titeln ins Tanzbein.

Damit für die Besucher auch nicht der kleinste Wunsch offen blieb, erfüllte Fady nach den frenetisch geforderten Zugaben „Antytime“ und „Burn“ anschliessend noch Autogrammwünsche und hatte für jeden ein herzliches Lächeln und ein paar nette Worte parat.

Überdurchschnittliches Talent, eine ansprechende Erscheinung, viel Herz und Verstand, alles in einer Person vereint, garantiert einen aussergewöhnlichen Künstler, der es immer wieder versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Da ist keine Reise zu weit und kein Hotelbett zu unbequem, um ihn immer wieder live erleben zu können und sich als Skydancer für eine kurze magische Zeitspanne seinem imaginären Tanz über den Wolken anzuschliessen.

Und das Allerbeste nach dem letzten Vorhang an diesem Abend war zweifellos die Tatsache, dass man sich am nächsten Tag auf den Genuss eines weiteren Konzerts freuen durfte.

 

Geschrieben von Carmen Schwery - YAGALOO sagt DANKE :)

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