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People Keep Talking World Tour 2015

People Keep Talking World Tour 2015

Hoodie Allen, bürgerlich Steven Markowitz, kommt im Rahmen seiner Welt-Tournee für vier Konzerte nach Deutschland: Hamburg, Köln, Berlin und München. Als Auftakt spielt er in Hamburg in der ausverkauften Großen Freiheit 36. Der Gig fängt um 20.30 an, vorher treibt Opener Jared Evan die Stimmung nach oben. Jared, wie Hoodie ebenfalls US-Amerikaner, haut den Fans seine Songs um die Ohren. Der 25-jährige heizt den Raum wortwörtlich auf. Vom Hüpfen ist die Luft jetzt schon stickig, aber das erträgt man doch gerne! 

Als Hoodie schließlich relativ pünktlich auf die Bühne kommt, flippt Hamburg völlig aus. Nein falsch, dem ersten Eindruck folgend sind wir Hamburger in der Minderheit… Die Leute sind teilweise weit angereist, Dänemark, Schweiz, Nürnberg, Stuttgart, alle sind gekommen, um den Hip-Hopper und Rapper live zu sehen. Er beginnt mit ein paar Songs seines neues Albums „People Keep Talking“, was in den USA im Oktober 2014 veröffentlicht wurde, in Deutschland jedoch erst Ende März. Dennoch haben sich sehr viele Fans die CD anscheinend aus Amerika bestellt, die Menge grölt jetzt schon mit und hüpft und klatscht und wippt. Bei Klassikern wie „Eighteen Cool“ oder „No Faith In Brooklyn“ sind Hoodies Fans gar nicht mehr zu stoppen. Eine Dynamik geht durch die Menschen, das ist unfassbar. Als „Cake Boy“ angestimmt wird, ist es ähnlich. Auf einmal nimmt der Rapper eine Torte in die Hand und schmeißt sie kräftig in die Menge, sodass diese Kreisch Alarm und eine Kuchen-Sauerei auslöst. Überall klebt Sahne, die Torte liegt auf dem Boden und macht ihn rutschig, alles klebt, und trotzdem wird weitergelacht und weitergefeiert. Gerade solche Aktionen testen ja auch das Publikum in dem Sinne, wie cool es drauf ist. Auch Hoodies Hitsingle mit Ed Sheeran, „All about it“, performt er natürlich. Dabei singen die Fans Ed’s Part und er seinen. Der Song begeistert besonders. Ebenso der Titel „Numbers“ von Hoodies neuem Album, den er live zusammen mit Jared Evan, also seinem Opener, singt.
Nach „No Interruption“ als Zugabe beendet der DJ gekonnt den Abend. Einige verlassen bereits den Saal und bewegen sich Richtung Ausgang, alle anderen tanzen und springen noch eine Weile zum Beat. Der DJ bringt die Menge noch einmal zum Ausrasten, zum Feiern, zum Durchdrehen. 

Insgesamt muss ich sagen, die Stimmung war absolut gigantisch. So ein Konzert habe ich noch nie erlebt, das kann ich wirklich so behaupten, weil das eigentlich gar nicht meine Musikrichtung ist. Aber live ist bekanntlich immer alles besser. Deshalb sollte man sich vielleicht auch mal auf etwas Neues einlassen, die Wahrscheinlichkeit, dass man vollkommen enttäuscht wird, ist sehr gering! Hoodie Allen jedenfalls ist immer ein paar Euro wert, denn der Typ bringt eine super Show und geile Musik mit.

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Fady Maalouf – „Just me“ im „Grünen Salon“ in Berlin

Fady Maalouf

Schon der Jahresausklang im Dezember bei „Winter Glitter“ machte deutlich, dass der Sänger und Songwriter Fady Maalouf seine gesundheitlichen Probleme mit viel Disziplin und Eigeninitiative in den Griff bekommen hatte und in jeder Hinsicht zu einer neuen Form auflief.

Dieser Eindruck wurde am 30.Januar 2015 im „Grünen Salon“ in Berlin zum Auftakt in das neue Konzertjahr wiederum bestätigt und lässt seine Fans mit grosser Vorfreude in die nahe Zukunft blicken.

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Nightwish: neue Single und neues Album

NIGHTWISH

Seit dem letzten Album der finnischen Band Nightwish hat sich einiges getan. Zuerst wurde während der laufenden Tour Sängerin Anette Olzon durch Floor Jansen („After Forever“) ersetzt. Zunächst nur als Übergangslösung, doch schon bald nach der Tour wurde sie zur offiziellen neuen Sängerin ernannt. Gleichzeitig wurde Troy Donockley zum offiziellen Mitglied der Band ernannt, die von ihm schon länger musikalisch unterstützt wurde.

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„Show 'em what you're made of“ - die Backstreet Boys im Kino

Backstreet Boys

1993 gründeten sich die Backstreet Boys, stiegen 1995 kometenhaft in den Musikhimmel auf, erreichten 1999 einen unglaublichen Höhepunkt ihrer Karriere mit dem Album „Millenium“ – heute, nach mehr als 20 Jahren gibt es sie immer noch. Und anlässlich des 20jährigen Bandjubiläums haben sie sich etwas Neues für ihre Fans einfallen lassen. Ende Januar kommt die Dokumentation „Show 'em what you're made of“ in die Kinos, für die A.J. McLean, Brian Littrell, Howie Dorough, Kevin Richardson und Nick Carter sich 2 Jahre lang mit der Kamera begleiten ließen und sich auch auf eine Reise in die Vergangenheit der Band begaben. 

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Jeden Tag Silvester

Jeden Tag Silvester

Da nennt sich eine Band „Jeden Tag Silvester“, das Album nennen sie gleich auch noch so. Da denkt man sich – Was ist das wohl für ein verrückter Haufen? Im Prinzip sind „Jeden Tag Silvester“ vier Jungs aus Norddeutschland, die sich seit über sechs Jahren in der gleichen Konstellation im Musikbusiness hocharbeiten. Dabei haben sie es selbstverständlich nicht unbedingt leicht, da deutsche Popmusik leider nicht immer angenommen wird. Trotzdem ist die Band nicht ganz am Anfang. Support-Gigs für namhafte deutsche Künstler wie Johannes Oerding und Silbermond durften sie schon mehrfach spielen. Schließlich geht es jetzt auch auf eigene Tour, um das neues Album „Jeden Tag Silvester“ vorzustellen. Einige Konzerte waren schon Monate vorher ausverkauft, auch Hamburg, deshalb musste ich auf ein Dorf bei Kiel ausweichen – Bordesholm. Die Location ist ein großer, offener Raum eines Steak-Houses, sonst auch als Volleyballfeld genutzt. Bei solchen offenen Räumen läuft natürlich schnell die Gefahr, dass die Akustik nicht die Beste ist und man die Fans nicht hört, wenn sie singen.

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