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Wie? Ihr kennt „Fuckin Sushi“ nicht? Die Bonner Schülerband? Kann doch nicht sein? 

Wer hat denn das Video von „Promi Shopping Queen“ 450.000 Mal angeklickt?

Fuckin Sushi“ ist die Band um den 17jährigen Niels aus Bonn. Gemeinsam mit seinem Schulkollegen René, genannt R@, gründet er die Band. Zuerst spielen sie zu zweit, dann stoßen noch der ältere Lloyd und die jüngere Nino hinzu. Die Band spielt vorwiegend sehr lange Songs, singt in deutscher Sprache und ist vom Musikstil her eher experimentell, wobei es wohl eher in Richtung Metal, Alternative oder Punkrock geht. Die Band hatte nach ihrer Gründung schnell die erstten Auftritte, und wie oben bereits erwähnt, sind die youtube-Zahlen nicht zu verachten.

Neugierig auf die Band geworden???? Na dann – ab in die nächste Buchhandlung! Denn bei „Fuckin Sushi“ handelt es sich um die Band aus dem gleichnamigen Roman von Marc Degens. Es ist ein Roman über eine junge Band, angefangen bei der spontanen Gründung bis hin zum Ende der Band. Niels ist der Erzähler des Buches und Bassist der Band, aus dessen Sicht wir über die gesamten Ereignisse erfahren. Es ist ein tolles Buch über das Erwachsenwerden, mit allen seinen Höhen und Tiefen. Und natürlich geht es um Musik. Viel Musik (und Niels wurde natürlich auch darauf bestehen, dass die Musik gut ist!)! Ich kann das Buch nur empfehlen. 

Und wem ein reines Buch zu langweilig ist, der kann neben einem Bandinterview im Buch auch eine Playlist im Buch finden. Und auf tumblr http://fuckinsushi.tumblr.com/ , twitter https://twitter.com/fuckinsushi oder facebook https://www.facebook.com/GebruederWawrzyniak kann man natürlich auch das Geschehen um die Band verfolgen.

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Fady Maalouf

„Es muss nicht immer Kaviar sein“, auch ein 3 Sterne-Koch ist sich nicht zu schade, für Freunde und Stammgäste zur Abwechslung ein zwangloses Picknick auszurichten, zumal er dabei zweifellos mit Nonchalance auch seine Genialität gegenüber dem Hobbykoch unter Beweis stellen kann, der mit viel Begeisterung, aber etwas weniger Knowhow, seine Buletten brutzelt.

Genauso hat Fady Maalouf am 7. März in der Sing City Bar in Charlottenburg anstelle eines hochkarätigen Konzerts seinen Fans mit einer unkonventionellen Karaoke-Veranstaltung einen zauberhaften Abend beschert.

 

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People Keep Talking World Tour 2015

Hoodie Allen, bürgerlich Steven Markowitz, kommt im Rahmen seiner Welt-Tournee für vier Konzerte nach Deutschland: Hamburg, Köln, Berlin und München. Als Auftakt spielt er in Hamburg in der ausverkauften Großen Freiheit 36. Der Gig fängt um 20.30 an, vorher treibt Opener Jared Evan die Stimmung nach oben. Jared, wie Hoodie ebenfalls US-Amerikaner, haut den Fans seine Songs um die Ohren. Der 25-jährige heizt den Raum wortwörtlich auf. Vom Hüpfen ist die Luft jetzt schon stickig, aber das erträgt man doch gerne! 

Als Hoodie schließlich relativ pünktlich auf die Bühne kommt, flippt Hamburg völlig aus. Nein falsch, dem ersten Eindruck folgend sind wir Hamburger in der Minderheit… Die Leute sind teilweise weit angereist, Dänemark, Schweiz, Nürnberg, Stuttgart, alle sind gekommen, um den Hip-Hopper und Rapper live zu sehen. Er beginnt mit ein paar Songs seines neues Albums „People Keep Talking“, was in den USA im Oktober 2014 veröffentlicht wurde, in Deutschland jedoch erst Ende März. Dennoch haben sich sehr viele Fans die CD anscheinend aus Amerika bestellt, die Menge grölt jetzt schon mit und hüpft und klatscht und wippt. Bei Klassikern wie „Eighteen Cool“ oder „No Faith In Brooklyn“ sind Hoodies Fans gar nicht mehr zu stoppen. Eine Dynamik geht durch die Menschen, das ist unfassbar. Als „Cake Boy“ angestimmt wird, ist es ähnlich. Auf einmal nimmt der Rapper eine Torte in die Hand und schmeißt sie kräftig in die Menge, sodass diese Kreisch Alarm und eine Kuchen-Sauerei auslöst. Überall klebt Sahne, die Torte liegt auf dem Boden und macht ihn rutschig, alles klebt, und trotzdem wird weitergelacht und weitergefeiert. Gerade solche Aktionen testen ja auch das Publikum in dem Sinne, wie cool es drauf ist. Auch Hoodies Hitsingle mit Ed Sheeran, „All about it“, performt er natürlich. Dabei singen die Fans Ed’s Part und er seinen. Der Song begeistert besonders. Ebenso der Titel „Numbers“ von Hoodies neuem Album, den er live zusammen mit Jared Evan, also seinem Opener, singt.
Nach „No Interruption“ als Zugabe beendet der DJ gekonnt den Abend. Einige verlassen bereits den Saal und bewegen sich Richtung Ausgang, alle anderen tanzen und springen noch eine Weile zum Beat. Der DJ bringt die Menge noch einmal zum Ausrasten, zum Feiern, zum Durchdrehen. 

Insgesamt muss ich sagen, die Stimmung war absolut gigantisch. So ein Konzert habe ich noch nie erlebt, das kann ich wirklich so behaupten, weil das eigentlich gar nicht meine Musikrichtung ist. Aber live ist bekanntlich immer alles besser. Deshalb sollte man sich vielleicht auch mal auf etwas Neues einlassen, die Wahrscheinlichkeit, dass man vollkommen enttäuscht wird, ist sehr gering! Hoodie Allen jedenfalls ist immer ein paar Euro wert, denn der Typ bringt eine super Show und geile Musik mit.

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Fady Maalouf

Schon der Jahresausklang im Dezember bei „Winter Glitter“ machte deutlich, dass der Sänger und Songwriter Fady Maalouf seine gesundheitlichen Probleme mit viel Disziplin und Eigeninitiative in den Griff bekommen hatte und in jeder Hinsicht zu einer neuen Form auflief.

Dieser Eindruck wurde am 30.Januar 2015 im „Grünen Salon“ in Berlin zum Auftakt in das neue Konzertjahr wiederum bestätigt und lässt seine Fans mit grosser Vorfreude in die nahe Zukunft blicken.

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NIGHTWISH

Seit dem letzten Album der finnischen Band Nightwish hat sich einiges getan. Zuerst wurde während der laufenden Tour Sängerin Anette Olzon durch Floor Jansen („After Forever“) ersetzt. Zunächst nur als Übergangslösung, doch schon bald nach der Tour wurde sie zur offiziellen neuen Sängerin ernannt. Gleichzeitig wurde Troy Donockley zum offiziellen Mitglied der Band ernannt, die von ihm schon länger musikalisch unterstützt wurde.

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