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40 Jahre nach Bandgründung erscheint „Silver/Lead“ am 31. März bei Pink Flag!

In Zeiten der Erinnerung an bessere Tage hat Nostalgie Hochkonjunktur. Deshalb wollen wir an dieser Stelle kurz schwelgen: Am 31. März 1977 betrat eine Band zum ersten Mal in seinem gerade erst beschlossenen Dasein eine Bühne. Die kommenden 40 Jahre sollten geprägt sein vom Auf und Ab einer Band, die sich nie im Winde gedreht, den Stürmen getrotzt und sich auch so manchem Orkan nicht gebeugt hat. Sie sind seit jenem Konzert ihrem künstlerischen Wirken und dem Glauben an ihren musikalischen Auftrag treu geblieben, was wahrscheinlich der Grund ist, warum es sie völlig zu Recht noch gibt und man ihnen seit 40 Jahren über alle Musikgenres hinweg Respekt zollt.

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photo (c) Owen Richards

 

Doch genug der Nostalgiegeschwängerten Schwelgerei. Durch einen wahnsinnigen Zufall wird exakt 40 Jahre nach dem durchaus dem Vergessen anheimgefallenen Auftritt ein neues Album der Band erscheinen, es wird dies ihr 15. Studioalbum sein und den großspurigen Titel „Silver/Lead“ tragen. Neider könnten da eine Anspielung auf die Haarfarbe einzelner Bandmitglieder ableiten, Gönner auf die Führungsposition der Briten in ihrem Genre hinweisen. Beides sind jedoch bestenfalls alternative Fakten, Tatsache ist, dass Colin Newman und seine Mitstreiter weder was mit Nostalgie am Hut haben, noch silbernes Haar unter der Mütze tragen und niemals eine Führungsrolle beansprucht haben. „Silver/Lead“ ist lediglich das 15. Studioalbum von WIRE und es erscheint halt nun mal am 31. März 2017, vornehmlich, weil dies ein Freitag ist, und weltweit Platten an einem Freitag zu erscheinen haben. Der Rest ist Interpretationssache und Spekulationsgrundlage für Verschwörungstheoretiker.

Denn auch inhaltlich hat das Album mit Nostalgie nicht viel zu tun. Es ist dies vielmehr der Sound eines süchtig-machenden psychedelischen Post-Punks des 21. Jahrhunderts. Colin Newman und Matt Simms Gitarrenarbeit ist wechselweise rau und strahlend, während die Lyrics des Bassisten Graham Lewis auffällig lebendig und schräg sind. Zudem bietet Drummer Robert Grey eine virtuelle Meisterleistung in einem schlagenden Minimalismus. Aber das, was vor allem zählt, ist, wie die einzelnen Instrumente ineinander greifen. Newmans Produktion kreiert einen Klangraum, in dem sogar der kleinsten Geste eine gewisse Erkennung zuteilwird. Zu den Highlights gehört die optimistische Blendung von „Diamonds In Cups“ in ihrem nahezu T-REX-ähnlichen Stil, genauso wie der stimmungsvolle Swing vom Track „This Time“. Außerdem umfasst das musikalische Spektrum die Widescreen-Pracht des Tracks „Playing Harp For The Fishes“ und den tempogeladenen Gitarrenpop von „Short Ele-vated Period“.

Für WIRE scheint es nur die Richtung vorwärts zu geben und obwohl „Silver/Lead“ auf dem quasi 40. Geburtstag der Band veröffentlicht wird, ist es ein Album, das nichts mit der Vergangenheit zu tun hat und sich voll und ganz auf die Zukunft fokussiert.

Ok, ok, die Sache mit der Zukunft soll nicht weiter überstrapaziert werden, zudem ist Zukunft ja schön und gut, aber leider auch ungeheuer ungewiss. Daher hier dann doch wieder der ganz gewisse und belegbare Blick zurück: WIRE sind halt nun mal eine der wegweisendsten Acts in der Welt, dies wurde von diversen Bands wie BLUR, SONIC YOUTH, R.E.M. oder SAVAGES bestätigt. Und wer würde schon Michael Stipe oder Damon Albarn widersprechen mögen, ganz zu schweigen von Gemma Thompson und Kim Gordon… Und selbst die Tatsachenverdrehende Trump Gefolgschaft muss sich dem Fakt beugen, dass WIRE über die letzten Jahre auf ausverkauften Konzerten gespielt haben, was dem US Präsidenten ja nicht immer gelingen will… Zudem sprechen karrierebeste Plattenverkäufe und der Fakt, oft als strenger Einfluss bei anderen Generationen von Bands zu gelten, eine deutliche Sprache.

Aber weil wir so Wahrheitsliebend sind, wollen wir auch nicht verschweigen, dass die letzten drei Alben von WIRE nichts gewonnen haben, außer…, ja außer eine erkleckliche Anzahl an begeisterten Kritiken:

Change Becomes Us (2013)

„Es ist fantastisch.“ – Pitchfork

Wire (2015)

„Ihre (..) erschienene neue Platte: ein atemberaubendes Alterswerk.“ – dpa

„Der grandiose, recht untypische Schlusspunkt der Band für ihr dreizehntes Album Wire zeigt, wie wenig sich die Art-Punks aus London als Nachlassverwalter des eigenen Erbes sehen.“ – Musikexpress

„Elf hypnotische, wütende, verhallte, frequenz-starke Kracher.“ – Rolling Stone

Nocturnal Koreans (Mini-Album 2016)

„Wenn zwischendurch mal eine halbe Stunde Zeit ist, sollte man diese also tunlichst mit „Nocturnal Koreans“ verbringen.“ – Sonic Seducer

„WIRE sind und bleiben eine absolute Ausnahme…“ – Ox

„…zeigt die EP wie groß das WIRE-Universum Stand jetzt ist.“ - Visions

Quelle: http://www.cargo-records.de/

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Howie Yagaloo Portrait
Howie Yagaloo

Das bin ich - Howie Yagaloo - seit April 2007 Macher von "YAGALOO.TV", einem Fernsehmusikformat, das auf mehreren Regionalfernsehsendern und auch national zu sehen ist.
Neben meiner klassischen TV-Laufbahn als Redakteur, Reporter und Moderator habe ich auch eine "Karriere" als DJ Howie hinter mir. Musik ist das A&O in meinem Leben, von daher zelebriere ich bei YAGALOO auch die Vielfalt!
2008 habe ich den Regiostar als "Bestes Magazin auf einem Regionalfernsehsender" verliehen bekommen, 2014 zwei erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen durch Euch Fans und Künstler auf startnext realisieren können. Im Frühjahr 2015 hat mir das Land Berlin den zweiten Platz beim "Crowd for Berlin Media 2015"-Preis verliehen.

Mehr zu meiner Person findet Ihr auf meiner privaten Homepage www.michael-weiner.de !

 

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